Oct-9-2009

UFC-Realityshow "The Ultimate Fighter" im DSF: Morgen geht's los!

Von Oliver Copp

Im Jahr 2005 änderte ein neues, bahnbrechendes



UFC 106 Official Event Program

Konzept den Weg der MMA-Geschichte: „The Ultimate Fighter“. Man sperrt 16 Kämpfer sechs Wochen lang in ein Haus und teilt sie in zwei Teams auf. Jedes Team hat einen Coach und mehrere Trainerassistenten. In jeder der zwölf Folgen trifft ein Kämpfer aus dem einen Team auf einen Kämpfer aus dem anderen Team. Wer verliert, der ist raus.

Ob man sich nun in einer Staffel auf eine Gewichtsklasse konzentriert oder Kämpfer zweier Gewichtsklassen im Haus hat: Das Prinzip bleibt dasselbe. Man zeigt die Interaktion der Kämpfer im Training, im täglichen Leben und gibt ihnen und dem Sport an sich ein Profil, das man nur vom Ansehen der monatlichen UFC-Shows nie gewinnen könnte.

In den bisherigen neun Staffeln hat The Ultimate Fighter einige der wichtigsten Stars der jetzigen Zeit hervorgebracht: von Forrest Griffin und Diego Sanchez über Rashad Evans und Joe Stevenson, von Stephan Bonnar und Kenny Florian über Keith Jardine und Marcus Davis bis hin zu Michael Bisping, Nate Diaz, Mike Swick, Josh Koscheck, Chris Leben, Nate Quarry, Matt Hamill, Kendall Grove, Gray Maynard, Ben Saunders, Matt Brown, Krzysztof Soszynski und viele mehr – sie alle hatten ihren UFC-Start bei The Ultimate Fighter.

Mit Randy Couture, Chuck Liddell, Matt Hughes, Rich Franklin, Tito Ortiz, Ken Shamrock, BJ Penn, Jens Pulver, Forrest Griffin, Rampage Jackson, Antonio Rodrigo Nogueira, Frank Mir, Matt Serra, Dan Henderson und Michael Bisping war bislang ein „Who’s Who“ der UFC-Stars als Coaches bei einer oder mehrerer Staffeln dabei.

Die aktuelle zehnte Staffel startet morgen, am 10. Oktober, ab 23 Uhr im DSF – im Originalton mit Untertiteln, um den Reiz des Formats zu bewahren.

Wie zuletzt in der zweiten Staffel stehen auch diesmal die Schwergewichte im Rampenlicht und sie werden von Rashad Evans, dem Sieger der letzten Schwergewichtsstaffel, und Quinton „Rampage“ Jackson trainiert.

Neben dem ehemaligen Straßenkämpfer Kimbo Slice, der sich im Laufe der sechs Wochen zu einem wahren MMA-Kämpfer entwickeln will, haben auch vier ehemalige NFL-Footballspieler und drei UFC-Veteranen den Weg ins Haus gefunden. Doch die grösste Gefahr für Kimbo lauert im ehemaligen Schwergewichtsweltmeister der MMA-Liga IFL: Roy „Big Country“ Nelson. Obwohl er mit seinem dicken Schwabbelbauch nicht danach aussieht, ist er in Las Vegas seit vielen Jahren eine gesetzte und geschätzte Größe, wenn es um Jiu-Jitsu geht. Auch Frank Mir ging und geht bei Nelson in die Schule – nur, um mal zu demonstrieren, wie gut dieser dickbäuchige Kerl ist.

In insgesamt zwölf Folgen werdet ihr den Weg der 16 Kämpfer ins Finale verfolgen können – meist am Samstag um 23 Uhr. Doch die eine oder andere Folge wird auch unter der Woche ausgestrahlt – Details erfahrt ihr aus der Fernsehzeitung. Das Finale läuft dann am Samstag, den 12. Dezember im DSF.

 

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